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Berlin tut gut auch unseren Schülern Wie jedes Jahr veranstalten die Klassenlehrer an der BFR mit ihren Klassen diverse Wandertage, von denen, übers Jahr verteilt, pro Klasse drei Stück zur Verfügung stehen. Dieses Jahr fielen die Wandertage außer der Reihe zusammen, und so fand für die Klassen 8a bis 8c vom 26. bis zum 28. Mai 2003 eine dreitägige Reise nach Berlin statt. Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Schlick (8a), Herrn Grüneklee (8b), Herrn Hass (8c) und Frau Sieve als begleitende Lehrerin hatten die Schülerinnen und Schüler reichlich Gelegenheit, nicht nur die ungewohnten Dimensionen der Riesenstadt (etwa 3,5 Millionen Einwohner!) kennenzulernen.
Am dritten Tag konnte man die im Gropiusbau beheimatete
Wanderausstellung über die Azteken bewundern. Dies tat eine Gruppe, während
andere zum Jüdischen Museum in Kreuzberg unterwegs waren. Die ganz Harten
machten sich auf ins Gefängnis: Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
ein ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit der DDR, öffnete ihre Pforten für
Interessierte, und so konnte man, begleitet von ehemaligen Häftlingen, die
Zellentrakte dieses recht düsteren Ortes begehen. Es ist dies ein Ort der
Besinnung, an dem man erkennen kann, was Menschen anderen Menschen anzutun in
der Lage sein können. So war das Staunen unserer Schülerinnen und Schüler groß. Drei Tage Berlin: die Zeit verging im Fluge, und jeder war der Ansicht, daß die Fahrt viel zu kurz war. Berlin tut gut wir kommen wieder! Bericht von: N. Hass |
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