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Vor dem Anfang der Birger-Forell-Realschule stand
die die Birger-Forell-Schule, Ev. Förderschule für Spätaussiedler.
Sie hatte 1959 einen Aufbauzug mit 3 Klassen, der
auf den Realschulabschluss vorbereitete. Aufgrund des Rückganges der
Aussiedlungen aus den Ostgebieten beschloss der Vorstand des
Ludwig-Steil-Hofes unter dem Vorsitz von Präses Wilm die Errichtung
einer Realschule mit Internat. Am 21. 4. 1960 traten 32 Jungen und 25 Mädchen
in die beiden ersten Klassen der neuen Realschule ein. Weitere Eintritte
folgten, und so wurden 1960, im ersten Jahr der Schule 3 Klassen mit
insgesamt 76 Schülern unterrichtet.
1963 erhielt die Schule die endgültige Genehmigung
und Anerkennung als Realschule.
Am 1.1.1967 übernahm die die Evangelische Kirche
von Westfalen die Trägerschaft.
Von 1960 bis 1970 wuchs die Anzahl der Klassen von
zunächst 3 Klassen mit insgesamt 76 Schülern hin zu 13 Klassen mit
insgesamt 411 Schülern. 1974 waren es bereits 18 Klassen und es wurde mit
4 Zügen begonnen. 4 Klassen fanden damals Unterkunft in der Waldschule.
Zu Beginn des Schuljahres 1976/77 zog die Schule in das ehemalige Gebäude
des Söderblom-Gymnasiums, für das ein neues Gebäude errichtet worden
war.
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Das alte Aulahaus mit der
Schulverwaltung der Birger-Forell-Realschule wurde im Jahr 2000
nach langem Hickhack abgerissen. |
1978 erreichte die Schülerzahl mit insgesamt 800
Schülern in 24 Klassen einen vorläufigen Höhepunkt. Danach gingen die
Schülerzahlen zunächst etwas zurück.
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BFR -
Aussiedlerschule?
Heute besuchen 878 Schülerinnen und Schüler die
Schule, die von 54 Mitarbeitern, von denen 47 Lehrer sind, betreut und
unterrichtet werden.
Traditionell besuchen immer noch sehr viele Aussi edlerkinder
unsere Schule:
Dementsprechend ist bei uns der Deutsch-Angleichungsunterricht
eingeführt:
Der
Angleichungsunterricht (DAN) ist ein maximal zweijähriger Förderunterricht
in der deutschen Sprache für spätausgesiedelte und ausländische SchülerInnen.
Er umfasst in der Regel zwei, falls stundenplanmäßig möglich, vier
Unterrichtsstunden pro Woche in den Klassen 5 und 6.
Gibt es ältere Quereinsteiger (vom Ludwig-Steilhof oder Abgänger des Söderblomgymnasiums)
werden auch für diese SchülerInnen DAN-Gruppen eingerichtet.
Die Gruppenstärke variiert von 3 bis zu höchstens 12 Schülern.
Deutsche
Familie in Russland.
Die
Aufnahme entstand 1976 und wurde uns freundlicherweise zur Verfügung
gestellt.
Aufbau:
Es
gibt zwei aufeinander aufbauende Angleichungsstufen:
1.
DAN-Anfänger (1, Förderjahr)
2.
DAN -Fortgeschrittene (2. Förderjahr)
Beide
Förderjahre bestehen aus je zwei Halbjahren, somit ergeben sich 4
aufeinander aufbauende Angleichungskurse.
Inhalt:
Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der Vermittlung, Einübung und
Anwendung bestimmter Rechtschreibregeln und deutscher Grammatikphänomene.
Es wird aber auch intensive Wortschatzarbeit geleistet, Leseverständnisübungen
werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt und die mündliche
Spracherziehung in Konversationsstunden berücksichtigt. Die LehrerInnen
arbeiten in den jeweiligen Leistungstufen parallel zusammen, sowohl
organisatorisch als auch inhaltlich. In jedem Kurshalbjahr werden zwei große
schriftliche Arbeiten angefertigt, die maßgeblich zur Zensurenfindung am
Ende des Schulhalbjahres beitragen und in die Endnote im Fach Deutsch
einfließen. Zusätzlich schreibt jede(r) DAN -LehrerIn
zwischenzeitlich diverse Tests, deren Themen und Schwierigkeitsgrad von
der Gruppe abhängig sind.
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