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Eine Persiflage auf Reality-ShowsBeachtliche Leistung der Birger-Forell-Realschule mit „Freitag, der 13.“Die Theatergruppe der Jahrgangstufen 9/10 der B-F-R führte im Rahmen der Sommerkulturtage an der Birger-Forell-Realschule das Stück „Freitag, der 13.“ Unter der Leitung von Markus Rupprecht und Ursula Beinlich auf und brillierte – wie gewohnt – durch eine gelungene Inszenierung. Diesmal stellten die Schülerinnen und Schüler der Realschule ihr Können in dem zeitgenössischen Stück „Freitag, der 13.“ Unter Beweis und überzeugten mit ihrer Inszenierung ihr Publikum; zahlreiche Gäste hatten sich in der Aula eingefunden. Das Stück handelt von einer Gruppe Überlebender eines Flugzeugabsturzes, der von einem Fernsehsender inszeniert worden war und dessen Konzept daraus bestand, dass die Kandidaten, also die Überlebenden, rund um die Uhr unwissend von versteckten Kameras dabei gefilmt werden, wie sie das alltägliche Leben auf der Insel nahe Thailand meistern. Dabei waren die einzelnen skurrilen Charaktere der Verschollenen eindrucksvoll dargestellt., beispielsweise ein neurotischer Franzose(Kim-Laura Schulz), ein geschäftiger Manager(Sinan Kuru) und ein alter Kriegsveteran(Fabian von Behren), die ihr Publikum mit ihrem Auftritt überraschten. Denn jeder der Akteure spielte seine Rolle leidenschaftlich. Die Geschichte nimmt plötzlich eine Kehrtwende, als eine der Überlebenden, die optimistische Blondine Sara(Michelle Heine), gegen Abend verschwindet und sich der Macho Jürgen(Nils Oldörp) zusammen mit dem Manager und dem Kriegsveteran auf den Weg macht, um sie zu suchen. Vergeblich, denn Sara wurde von dem Team der Reality-Show „Survivor“ aus dem Dschungel geholt und von zwei Moderatorinnen interviewt. Infolgedessen entpuppt sich plötzlich der ganze Absturz als für die Zuschauer als eine Reality-Show, in der die Verschollenen rund um die Uhr von Kameras begleitet und überwacht werden, die sie ihr Leben im Dichten Dschungel auf der Insel verleben. „Survivor- Das Leben der anderen – 14 Kandidaten kämpfen rund um die Uhr bis an ihre Grenzen“ ist der Titel dieser Sendung – eine Persiflage auf das Original „Ich bin ein Star- holt mich hier raus“, das dieses Jahr im australischen Urwald gedreht wurde. (Szenenfoto; zum Vergrößern anklicken!) Das ganze Dilemma endet damit dass Jürgen und seine Kumpanen das Set stürmen und die Moderatorinnen niederschlagen, im Glauben, es seien Ureinwohner der Insel. Die ganze Show muss an dieser Stelle abgebrochen werden, um die Sicherheit der Moderatorinnen zu gewähren. Den Schauspielern der Theatergruppe ist in diesem Jahr etwas ganz besonderes gelungen: sie haben in ihrem Stück Textpassagen des Klassikers „Robinson Crusoe“ verwendet, mit multimedialen Einspielungen wie zum Beispiel Musik von John-Paul Young: „Love is in the air“ sowie auch selbst produzierten Filmelementen verbunden und zu einem Gesamtwerk vereint. Die aufwändige Kulisse tat ihr übriges dazu. Sie haben diesem Stück – geschrieben vom Theaterkurs einer 12. Klasse – ihre eigene Handschrift verliehen und hervorragend umgesetzt. Aylin Dresing (erschienen in der Lokalausgabe der Neuen Westfälischen) |
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